
Die Geburt eines Faschisten - Die Apologie des Theophilos Tsafos
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Ein grausamer Kindermord an einer Frau erschüttert die öffentliche Meinung in den Jahren der Junta. Nikos Koundouros, ein politischer Immigrant in London zu dieser Zeit, verfolgt die soziale Dimension des Prozesses und schreibt ein schockierendes Monodrama anlässlich dieses Ereignisses.
Ein Jurastudent hat das Mädchen, mit dem er seit drei Jahren eine Affäre hatte, auf grausame Weise getötet. Die Leiche des jungen Mädchens wurde aus dem dritten Stock eines Hotels im Zentrum von Athen, halbnackt nach einem sexuellen Akt, wie ein Stück Müll auf den Bürgersteig geworfen. Koundouros dringt mit großer Meisterschaft in die vernebelte Psyche des Mörders ein.
Er schreibt ausführlich über die Qualen und die manische Verfolgung von Theophilus Tsafos, einem Mörder, der das Gericht verwirrte und sowohl als schizophren als auch bei vollem Bewusstsein eingestuft wurde.
Der Mörder gibt in seiner Entschuldigung an, dass er ein Geheimdienstmitarbeiter sei, was nicht bestätigt wird.
An diesem Punkt beginnt Koundouros, das Geflecht meisterhaft zu entwirren, indem er in der Zeit zurückgeht, um die Paranoia bei der Geburt eines Faschisten zu enthüllen.
Das Stück wurde unter der Regie von Giota Koundouroakis und mit Nikos Panopoulos in der Hauptrolle vor 15 Jahren für zwei Spielzeiten mit großem Erfolg aufgeführt und wird nun für einige Vorstellungen wiederholt.
Text: Nikos Koundouros
Regie: Yiota Koundouraki
Verdolmetschung durch Nikos Panopoulos
Fotografie/Lichtgestaltung: Christina Filaktopoulou
Videokunst - Visuelles Bühnenbild: Nikos Yavropoulos
Ton-Musik-Editor: Vassilis Konstantoulakis
Regieassistentin: Maria Chelidoni
Grafikdesign: Maria Nitsiou
Kontakt: Antonis Kokolakis
Soziale Medien:Eleni Vazaka
Produktion: R.M.LIGHT
Veranstaltungsort:
Theatralische Symbiose | Ioannina
Adresse:
11 Erzbischof Makarios Avenue
Eintrittskarten
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